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Sehenswürdigkeiten auf den Philippinen erleben
Sowohl beeindruckende Landschaftsformationen als auch architektonische Kostbarkeiten machen die Sehenswürdigkeiten der Philippinen aus. In der Hauptstadt Manila zählt ohne Zweifel der Kokosnusspalast zu den schönsten Gebäuden. Er wurde erbaut am Ende des 20. Jahrhunderts und besteht aus Kokosholz, Palmwedeln und ähnlichem Material. Anlass des Baues war ein Papstbesuch. Imelda Marcos, die Ehefrau des Diktators Ferdinand Marcos, gab selbst den Auftrag dazu. Heute wird der Palast als Museum genutzt und beherbergt einen Schmetterlingsgarten, der viele Besucher anzieht.
Ebenfalls in Manila befindet sich die große Kirche Quiapo Church, die mit vielen Heiligenfiguren ausgestattet ist. Eine Führung durch die Kirche wird empfohlen. Von erfahrenen Reiseführern bekommen die Besucher alle Details und Hintergründe erklärt. In der Altstadt von Manila kann man ein Fort und eine Kathedrale besichtigen, welche von europäischen Einflüssen geprägt sind.
Im 35 Hektar großen Dorf Nayong Philipino nahe der Hauptstadt befinden sich Häuser in typischer Bauweise der Region. Man erhält dort einen Einblick in die Sitten und Bräuche der Völker.
Kreuzfahrten und Reiseziele auf den Philippinen
In der Bucht von Manila sollte man einen Besuch auf der Festungsinsel Corregidor auf keinen Fall vergessen. Dort befinden sich unterirdische Bunkeranlagen, Baracken und Tunnelanlagen aus dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche Schiffswracks befinden sich dort und können im Rahmen von Tauchexkursionen besichtigt werden.
Die Reisterrassen von Banawe im Norden der Insel Luzon werden noch immer nach alter Tradition bewirtschaftet und ziehen viele Besucher an. Sie sind Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.
Die zahlreichen kleinen Inseln zwischen Luzon und Mindanao überzeugen durch verschiedene Vegetationsformen und geben dem Besucher Einblicke in das ländliche Leben auf den Philippinen. Touren mit einem individuellen Reiseführer werden angeboten. Luzon hat noch einiges mehr zu bieten. So kann man in Bontoc die Kunstwerke der Bergvölker in einem Museum bewundern.
In dem Dorf Sagada kann man imposante Höhlengräber besichtigen. Landschaftlich besonders interessant sind der in einem Vulkan befindliche Taal-See sowie die Pagsanjan-Schlucht mit ihren Wasserfällen. Der Vulkan Mayon wird auf Grund seiner fast perfekten Form oft als der schönste Vulkan der Welt bezeichnet. Auf der Insel Bohol befinden sich ca. 1200 sogenannte Chocolate Hills, dies sind kegelförmige Berge, die zwischen 40 und 120 m hoch sind. Dort gibt es mehrere Aussichtspunkte. Im Ort Maribojoc kann man den Punta Cruz Watchtower, einen Wachturm, besichtigen, ebenso die Steinkirche Baclayon Church im Ort Baclayon, die im Jahre 1595 errichtet wurde und als älteste Kirche der Philippinen gilt. Nahe der Ortschaft Sikatuna sollten Naturliebhaber unbedingt das Tarsier Visitor Center besuchen. Die niedlichen Koboldmakis, Halbaffen mit kugelrunden Augen und einer Größe von nur 15 cm, werden die Besucher faszinieren.
Auf den Philippinen gibt es viele Nationalparks, die ein Paradies für viele Naturliebhaber darstellen. Besonders zu empfehlen ist der Puerto-Princesa Subterranean River National Park auf Palawan, der westlichsten Insel der Philippinen. Sehr beeindruckend ist dort der längste Untergrundfluss der Welt, der Sabang. Um ihn herum befindet sich eine bizarre Höhlenlandschaft. Die Gegend kann man mit Boot oder Kanu entdecken. Viele exotische Tiere können in den dort befindlichen Regenwäldern beobachtet werden. Geführte Ausflüge in die Nationalparks können direkt vor Ort gebucht werden.
Auch die Insel Cebu hat mit der Festung Fuerza de San Pedro, einer Basilika und einem taoistischen Tempel für die Besucher viel zu bieten, dazu noch traumhafte Strände mit einzigartigen Korallenformationen.
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 28.04.2010; 18:06:56 Uhr











