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Die Emirate und ihre bekannteste Sehenswürdigkeit – Dubais künstliche Insel „Die Palme“

Die Arabischen Emirate haben im Tourismus einen hohen Stellenwert. In erster Linie denkt man dabei natürlich an Märchen aus Tausend und einer Nacht, an Bauprojekte der Superlative und an Luxushotels. Wüstenlandschaften geben den Emiraten den exotischen Reiz. Dubai ist das bekannteste der Arabischen Emirate. In Dubai wurde in der letzten Zeit besonders viel gebaut. Es wurden drei künstliche Inseln angelegt. Die bekannteste davon ist die Palme. Sie wurde erst kürzlich eröffnet, im Jahre 2008, mit einem großen Feuerwerk und vielen Feierlichkeiten. Schon jetzt gilt sie als das achte Weltwunder. Die Projekte „Dubai Waterfront" und „The World" schließen sich an die Palme an.

 

Die Inselgruppe der Palme umfasst 560 Hektar. Sie besteht aus drei Abschnitten. Der Stamm, „The Trunk", die Palmwedel, „The Fronts" und der die Palme umgebende Kreis, als Sichelmond „The Crescend" bezeichnet, machen das Bild der Palme aus. Jebel Ali befindet sich noch im Bau. Es soll den Höhepunkt der Insellandschaft der Palme darstellen. Es hat die Form eines Orcas. Die Bauarbeiten daran sind zur Zeit noch nicht abgeschlossen. Ein Freizeitpark entsteht dort und ein Zoo, der eine Vielzahl exotischer Tiere beherbergen soll. Hotels werden errichtet. Ein weiteres Projekt im Rahmen der Palme ist The Palm Deira. Diese Projekte sollen ca. im Jahr 2030 fertiggestellt werden.

 

 

Sehenswürdigkeiten in den Emiraten

Der Stamm der Palme hat eine Länge von vier Kilometern. Siebzehn Palmenwedel verbindet er miteinander, wodurch die Form einer Palme entsteht. Der umgebende Halbmond schützt die Inseln vor dem Meer. Eine 300 Meter lange Brücke verbindet den Stamm und damit den südöstlichsten Punkt der Palme mit dem Festland. Ein Unterseetunnel verbindet die oberste Spitze der Palme mit dem Sichelmond.

 

Atlantis ist ein Luxushotel auf der Inselgruppe der Palme. Es befindet sich am Scheitelpunkt der Palme, auf dem Halbmond, also an der Stelle, die am weitesten im Meer liegt. Es hat eine Fläche von 46 Hektar und verfügt über 1.539 Zimmer. Die Luxussuite umfasst 924 Quadratmeter und erstreckt sich zwischen den beiden Haupttürmen des Hotels, den Royal Towers. Sie befindet sich auf 84 Metern Höhe.

Daneben gibt es zwei Unterwassersuiten. Sie erstrecken sich über drei Etagen. Verschiedene Attraktionen werden im Hotel angeboten, die nicht nur für Hotelgäste nutzbar sind. Man kann dort mit Delfinen schwimmen, Wasserwelten und einen Wassererlebnispark besuchen. Das Hotel macht bereits eine Sehenswürdigkeit aus und kann besichtigt werden. Besucher und Tagesgäste, die das Hotel und die Erlebniswelt besuchen möchten, jedoch nicht im Hotel übernachten, können All-inclusiv Tagespässe erwerben. Sie können damit alle Freizeiteinrichtungen des Hotels unbegrenzt nutzen.

 

Eine Einkaufsmeile mit über 24 exklusiven Boutiquen gehört ebenfalls zum Hotel. Es gibt 17 Restaurants, in denen internationale Sterneköche ihr Können unter Beweis stellen. Internationale Küche kann man dort genießen. Ein Fitnessbereich ist vorhanden. In 27 Behandlungsräumen kann man sich dort verwöhnen lassen.

Noch nicht fertiggestellt ist der Trump International Hotel Tower. Er soll mit 255 Metern das höchste Gebäude auf der Inselgruppe sein.

Ein ausgedientes Schiff, die Queen Elizabeth 2, wurde von der Reederei ausgemustert und von den jetzigen Eigentümern umgebaut zum schwimmenden Hotel. Es liegt auf der östlichen Seite der Palme vor Anker. Ein Museum, das über die Geschichte des Schiffs informiert, ist im Bau.

 

 

 

Interessant ist, wie die künstlichen Inseln angelegt wurden und werden. Der Bau der Palm Jumeirah, der Palme, hat sieben Jahre gedauert. Die Inseln wurden geplant und angelegt, um dem wachsenden Bedarf der Touristen nach Hotels nachzukommen. Luxuriös sollten die Hotels sein und in exponierter Lage. Schließlich verlangen die zahlungskräftigen Touristen für ihr Geld eine Menge. Die Baufläche war nur begrenzt. Selbstverständlich wollten die Touristen auch Sonne und Strand. Also war der Bau künstlicher Inseln die Lösung. Der Herrscher von Dubai hatte die Vision, eine Inselgruppe in Form einer Palme anzulegen. Eine staatliche Baufirma in Dubai wurde beauftragt mit dem Bau der Inselgruppe. Eine Erdbaufirma aus den Niederlanden wurde beauftragt mit den aufwändigen Erdarbeiten. Mehr als 200 Millionen Kubikmeter Sand und Steine wurden dafür benötigt. Der Sand stammt von den Sandbänken rund um Dubai. Mit einem speziellen Rüttelverfahren wurde der Sand verdichtet. Bevor gebaut werden kann, muss sich der Sand erst legen. Mit dem Bau der Palme haben die Ingenieure wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen, die sie beim Anlegen der weiteren Inselgruppen nutzen.

 

 

Seit 2009 verkehrt die Dubai Monorail auf der Palme. Fahrerlose geleitete Fahrzeuge transportieren die Besucher vom Gateway Palm über eine Strecke von 5,45 km bis zur Spitze der Palme, dem Hotel Atlantis. Die Dubai Monorail hat auf der Palme zwei Zwischenbahnhöfe, Palm Mall sowie Trump Hotel Tower. Beides ist noch nicht eröffnet. Der Besucher hat jedoch die Möglichkeit, auszusteigen und sich die Palme an diesen Stellen anzusehen. Pro Stunde können 2400 Besucher mit der Bahn fahren.

Ein Besuch auf der Palme wird zu einem Höhepunkt eines Urlaubs in den Emiraten werden. Man kann sich über noch andauernde Bauarbeiten informieren und über die technischen Meisterleistungen, die die Inseln darstellen. Dazu kommen luxuriöse Hotels und Appartements, die sich teilweise noch im Bau befinden. Luxusvillen kann man von außen bewundern.

 

 



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  21.06.2010; 14:11:48 Uhr





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