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Klima Meere und Einreise nach Island
Die Isländer haben ein Sprichwort: „Wenn dir jetzt das Wetter nicht gefällt, dann bleib doch und warte eine halbe Stunde." In der Tat ist das Wetter sehr wechselhaft. Das Klima ist, dank der Lage im Norden des Atlantik, rau und feucht. Im Winter werden Spitzenwerte von Minus 30 °C erreicht, jedoch bewegen sich die Temperaturen im Durchschnitt zwischen Minus 10 °C und dem Gefrierpunkt. Der Golfstrom sorgt dafür, dass das Klima in der kalten Jahreszeit relativ gemäßigt bleibt. Im Frühjahr und Herbst werden meist Null bis 10 Grad gemessen. Der isländische Sommer erwartet den Besucher mit Temperaturen zwischen 10 °C bis maximal 20 °C, seltenere Spitzenwerte liegen bei bis zu 30 °C, wobei der Juli als wärmster Monat gilt.
Kreuzfahrten und Seereisen - Reisewetter in Island
Die kalte Jahreszeit kann sich von Oktober bis April erstrecken, wobei der erste Schnee auch schon im August fallen kann. Die Sommer sind kurz. Bei gutem Wetter strahlt die Sonne oft besonders intensiv und es besteht Sonnenbrandgefahr. Regen gibt es das ganze Jahr über, meist in kurzen, heftigen Schauern. Wie überall gibt es auch in Island sonnige und verregnete Tage. Diese treten jedoch eher vereinzelt auf. Meist wechselt die Witterung zwischen Sonne und Regen und ist oft mit starkem Wind verbunden. Heftige Gewitterschauer, die allerdings nicht häufig auftreten, können im Sommer für starke Temperaturstürze sorgen.
Überall gibt es auf Island Erdwärme, so dass Schnee oft nicht liegen bleibt. Die natürliche Energie ist außerdem vorherrschender Stromlieferant und die Grundlage für die isländische Heizung. Auch verdankt das Land ihr die zahlreichen heißen Quellen.
Ein besonderes Phänomen ist das Nordlicht, welches man primär in den Wintermonaten beobachten kann. Doch auch schon in kalten, klaren Nächten im August besteht die Möglichkeit, ein schwaches Nordlicht zu sehen. Grün, blau, rot und violett leuchten Lichtformationen, die sich schnell bewegen und von einem Knistern begleitet werden.
Auf Grund der nördlichen Lage geht die Sonne von Ende Mai bis Mitte Juli nicht unter. Dies ist die Mitternachtssonne. Sie wärmt nicht, sorgt aber für Wachstum in der Landwirtschaft. Im Gegensatz dazu sind die Wintermonate dunkel, die Sonne erscheint dann nur um die Mittagszeit oder gar nicht.
Einreisebestimmungen für Island
Bei der Einreise nach Island gibt es nicht viel zu beachten. Ein gültiger Personalausweis genügt. Am Flughafen muss man ihn vorzeigen, Kontrollen beim Zoll sind selten, jedoch sollte man nicht mehr als einen Liter hochprozentigen Alkohol mitbringen. Zwei Liter Wein oder zwei Liter Bier pro Person sind ebenfalls erlaubt. Impfungen sind nicht erforderlich.
Die Einfuhr von Tieren ist für Urlauber untersagt, wer jedoch einen längeren oder dauerhaften Aufenthalt auf Island plant, kann Hund oder Katze mitbringen. Sie müssen in Deutschland mit einem Chip versehen werden, die Vorlage des Impfpasses vom Tierarzt ist vorgeschrieben. Bei der Ankunft müssen die Tiere in eine sechswöchige Quarantäne auf die Insel Grimsey ganz im Norden gegeben werden.
Für die Ausfuhr gelten keine besonderen Bestimmungen.
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 16.02.2010; 15:07:46 Uhr











