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Monaco und das Ozeanographische Museum
Monaco ist berühmt für viele Attraktionen und vor allem für seine prominenten Besucher, die allein schon jedes Jahr zum Formel 1 Rennen, die Stadt besuchen. Aber es reisen auch außerhalb der Rennsaison eine Menge Touristen nach Monaco, da es hier eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt. Egal ob es das Casino ist, der Palast der Fürsten Familie Grimaldi oder der einmalig schöne Yachthafen. Urlauber können von einem Punkt zu nächsten gehen und erleben somit wunderschöne Ferien. Auf keinen Fall aber sollte man sich einen Besuch im Ozeanographischen Museum entgehen lassen.
Allein die Lage des Museums ist für Touristen sehr attraktiv. Es befindet sich nämlich direkt in Monaco-Ville auf einem Felsen. Tierliebhaber werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen, allerdings ist diese traumhafte Unterwasserwelt auch für jeden etwas, egal ob Kind oder Erwachsener. Im Ozeanographischen Museum findet man eine Vielzahl an seltenen Meerestieren in den unterschiedlichsten Aquarien. Über 4000 Arten von Fischen und Wasserlebewesen haben hier eine Heimat gefunden und können von den Besuchern bestaunt werden.
Sehenswürdigkeiten in Monaco
Gegründet wurde diese Sehenswürdigkeit im Jahr 1899 von Albert I. Er selbst war begeisterter Forscher für Wale und alles, was im Ozean lebt. Durch die Lage von 85 Metern über dem Meer, auf einem Felsen, soll die Szenerie noch eindrucksvoller auf die Touristen wirken. Jedoch nicht nur das zieht die Besucher haufenweise an. Das Museum steht auch noch in einer traumhaften Parkanlage, welche direkt an den Palast der Fürsten Grimaldi angrenzt. Wer also einen Besuch des Palais de Monaco macht, kann auf diesem Weg direkt auch ins Ozeanographische Museum gehen und die Schönheiten der Meere auf sich wirken lassen. Im Park, der zum Museum führt, wurde dem Gründer Albert I. auch ein Denkmal errichtet, an dem die Besucher vorbei gehen.
Durch die vielen Reisen und Expeditionen des Fürsten, brachte er einige sehenswerte Stücke mit nach Monaco. Diese sind bis heute im Museum ausgestellt. Aus diesem Grund ließ er damals das Gebäude errichten. Er wollte seine Funde allen zeigen, die sich dafür interessierten und sich genauso für den Ozean und seine Bewohner begeisterten wie er.
Eines dieser Funde ist ein Tintenfisch, der nach der Familie Grimaldi benannt worden ist. Seit dem heißt er Lepidoteuthis grimaldi. Desweiteren vertrat Fürst Albert den Standpunkt, dass ein Heimatmuseum in einem Ort wie Monaco nicht fehlen dürfe, damit man auch die Tiere und Pflanzen der dortigen Umgebung erkunden und betrachten könne. Durch die gemeinsame Liebe zum Ozean, verband den Fürsten auch eine enge Freundschaft mit Kaiser Wilhelm II. Auch er kam zur feierlichen Eröffnung des Ozeanographischen Museums.
Im Jahr 1906 konnte es dann endlich ganz losgehen mit der Forschungstätigkeit des Museums. Denn die Fische und Lebewesen sollten nicht nur angeschaut, sondern auch erforscht werden. Man wollte wissen, wie die Tiere leben und sich fortpflanzen. Aber auch ihre Gewohnheiten bei Angst oder Schrecksituationen wollte man erkunden. Extra hierfür wurde eine Fondation gegründet, die nach dem Fürsten benannt worden ist. Dadurch sollten die Forschungen finanziert werden. Die Fondation wiederum bekam ihr Geld durch Spenden des Fürsten selbst. Eingetragen wurde die Fondation Albert allerdings in Frankreich, womit das Museum an sich, offiziell zu Frankreich gehört. Es ist jedoch festgelegt, dass immer der amtierende Fürst den Vorsitz behält.
Im Jahr 1957 bekam das Ozeanographische Museum einen neuen Direktor. Es handelte sich hierbei um niemand geringeres als Jaques Yves Cousteau. Durch seine Arbeit wurde der Forschungsbereich des Museums noch bekannter. Er erweiterte den Bekanntheitsgrad um ein Vielfaches. Seine Forschungen waren weltweit bekannt.
Heute kann man die Einrichtung mit der von damals nicht mehr vergleichen. Die Aquarien sind alle modern und auf dem neusten Stand der Technik gebracht. Es sind wunderschöne Unterwasserwelten in den Becken angepflanzt worden, sodass die Besucher auch einen Eindruck von Pflanzenwelt bekommen, die es im Ozean gibt. Überdies bieten die vielen Pflanzen den Tieren eine natürliche Umgebung und einen Schutz, in dem sie sich verstecken können. Finanzieren kann sich das Museum heute einzig und allein durch die vielen Besucher, die jährlich kommen und sich durch die Ausstellung ein Stück weit verzaubern lassen.
Im Jahr 2002 wurde das Ozeanographische Museum Monacos ein offizieller Partner einer Organisation zum Schutz der Wale des Meeres. 2006 wurde von dem Fürsten Albert II eine Fondation ins Leben gerufen, die die Natur der Arktis schützen und erhalten soll. Albert II möchte auf diesem Weg die Arbeiten des Vorfahren weiterführen. Es wird also auch heute noch sehr viel von der Fürstenfamilie zum Schutz der Meereswelten getan.
Wer also schon einmal in Monaco ist und dort seinen Urlaub verbringt, der sollte unbedingt einen Besuch im Museum einplanen. Es lohnt sich in jedem Fall. Man taucht ein in eine faszinierende Welt, die man sonst nie zu sehen bekommt. Außerdem erfährt man sehr viel über das Leben und die Gewohnheiten der dort lebenden Tiere. Somit fügt man seiner Monaco Reise noch ein unvergessliches Highlight hinzu.
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 27.05.2010; 16:40:21 Uhr











