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Sehenswürdigkeiten - Zypern Reisen und Urlaub in Zypern
Zypern ist für die kulturbeflissenen Urlauber ein ideales Reiseziel. Trotz der Größe der Insel findet man viele landwirtschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Im Nordosten von Zypern befindet sich die antike Stadt Salamis, sie ist nur wenige Kilometer entfernt von der alten Hafenstadt Famgusta. Früher war Salamis die größte und reichste Stadt Zyperns. Die heute übrig gebliebenen Ruinen wurden von der Natur zurückerobert und befinden sich inmitten von phantastischen Pinienhainen und Dünen. Die Höhepunkte der Ruinen sind die Königsgräber, einige Thermen und Theater, sowie die Überreste zweier Basiliken aus dem Frühchristentum und antike Wasserspeicher. Sehr eindrucksvoll ist auch das römische Theater, es bietet 20.000 Besuchern Platz. Im türkisch besetzten Teil dieser Insel liegen ebenfalls die Kreuzritterfestungen St. Hilarion, Kantara und Buffavento, zusammen bildeten sie ein nördliches Verteidigungssystem. Die einstige Bellapais-Abtei bei Kyrenia, die Türken nennen das Girne, ist eine weitere Sensation für die Besucher von Nordzypern. Im dreizehnten Jahrhundert wurde sie erbaut und gilt als eines der schönsten und bekanntesten gotischen Bauwerken von Zypern. 1570 wurde es teilweise zerstört und zeigt sich seit dem als malerische Ruine.Oberhalb dieses Klosters gelangt man zu dem romantischen Dorf Bellapais mit winzigen Cafés und schmalen Straßen. Hier kann ein Freund der landläufigen Kultur und der alltagsgestresste Tourist Entspannung und Ruhe finden.
Man hat von dort einen einmaligen Ausblick auf das tiefblaue Meer und Kyrenia. Noch größer und eindrucksvoller sind die Sehenswürdigkeiten im Süden der griechischen Insel. Bei Paphos im "Haus des Dionysos" kann man großflächige römische Bodenmosaiken betrachten. Diese wurden im 4. Jahrhundert durch ein Erdbeben verschüttet und so für die Nachwelt konserviert. Die sogenannten "Königsgräber", liegen nur einige hundert Meter davon entfernt. Sie stammen aus der Zeit der Ägypter und wurden später von den Römern zu palastartigen Katakomben umgebaut.
Auch die Stadt Limassols hat ebenfalls viele Attraktionen zu bieten. Das archäologische Museum Limassol bietet eine Sammlung von Exponaten, die bis zum Oströmischen Reich zurückgeht.
Kreuzfahrten und Seereisen nach Zypern
Westlich von Limasol im Ruinengebiet Kourion sind neben Bädern, einem römischen Theater und einem Aquädukt wurden auch Skelette gefunden. Somit wird der Schluss nahegelegt, dass die Stadt durch ein Erdbeben zerstört wurde.
Nur geringe Kilometer von Kourion entfernt, befindet sich die Kreuzritterburg Kolossi. Von den Johannitern wurde der mächtige Turm erbaut und bietet weite Blicke über die fruchtbare Ebene
zwischen Limassol und dem Massiv des Troodos, sowie auf den Salzsee von Akrotiri einer Halbinsel.
Petra tou Romiou ist keine Sehenswürdigkeit im gewöhnlichen Sinn, er ist aus der Mythologie des überlieferten Geburtsorts der Aphrodite bekannt. Die Liebesgöttin soll an diesem Felsen aus dem Meeresschaum entstiegen sein. Die Zyprioten betrieben über Jahrhunderte hinweg daher den Aphroditekult. Als die Insel zum Christentum bekehrt wurde, ging dieser Volksglauben in den Marienkult über.
Das reichste und größte Kloster Zyperns ist Kykko. Inmitten des abgelegenen Berglandes von Troodos wurde es im 11. Jahrhundert erbaut. Das Kloster hatte sogar zu seiner Glanzzeit Anwesen auf der Krim und in Kleinasien. Das Kloster ist heutzutage der beliebteste Wallfahrtsort Zyperns,
besonders weil sich in der Nähe von Kykko auch die Grabstätte von Erzbischof Makarios befindet.
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 25.02.2010; 23:02:52 Uhr











