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Colombo - Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka
Sri Lanka, auch Perle des Indischen Ozeans genannt, ist ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen. Traumhafte Strände mit Palmen umsäumt, die Schönheit der Landschaft das reichhaltige Kulturerbe ist Anziehungspunkt, aber auch als strategischer Knotenpunkt zwischen West- und Südostasien zieht Sri Lanka den Tourismus wie ein Magnet an. Der Staat lockt nicht nur im Landesinnern mit atemberaubenden Berglandschaften, sondern auch mit historischen Tempeln und geschichtlichen Monumenten.
Die größte Sehenswürdigkeit in Sri Lanka ist wohl ihre Hauptstadt Colombo. Seit Jahrhunderten ist Colombo für Seefahrer aus Marokko und Persien eine florierende Hafenstadt. Eine bedeutende Rolle spielt der Seehandel auch heute noch. Hier wird mit begehrten Waren wie Edelsteinen, Perlen, Elefanten, Pfauen und verschiedenen Gewürzen ein reger Handel getrieben.
Die Metropole ist der industrielle und kommerzielle Mittelpunkt sowie das Finanzzentrum des Landes. Somit bildet Colombo auch den Verkehrsknotenpunkt der Insel, an dem der Hauptanlaufspunkt vieler Besucher liegt. Von hier aus kann man sehr schnell mit dem Mietwagen, Zügen oder Bussen zu den verschiedenen Orten mit ihren Highlights auf der kleinen Insel Sri Lanka gelangen. Doch die Hauptstadt bietet auch für den Touristen, welcher in der überfüllten und hektischen Stadt seinen Urlaub verbringen möchte, jede Menge interessante Sehenswürdigkeiten. Exquisite Restaurants und komfortable Hotels in verschiedenen Kategorien bieten sich dem Urlauber an.
Kreuzfahrten und Seereisen nach Sri Lanka
Mit ihrer Verschmelzung von westlichen und östlichen Einflüssen und der Mischung aus moderner Gegenwart und Vergangenheit ist Colombo eine faszinierende Stadt. Der Aufschwung von Colombo in die moderne Zeit verdeutlichen die Geschäftszentren und die Banken in der Stadt. Überall im Stadtbild lassen sich auch heute noch von den ursprünglichen Siedlern aus Portugal, England und Holland Spuren finden. Von dieser europäischen Besiedlung zeugen heute noch zahlreiche Kirchen und Monumente. So zum Beispiel das heutige Stadtzentrum, das Finanz- und Wirtschaftszentrum der Stadt, welches während der Besatzungszeit durch die Holländer und Portugiesen eine militärische Anlage war und daher Fort genannt wird. Auf die koloniale Vergangenheit weisen viele Gebäude im Fort hin.
So wie der Leuchtturm Lighthouse Clock Turm, welcher unübersehbar als Wahrzeichen der Stadt gilt und früher dafür sorgte, dass die Schiffe im Hafen sicher ankamen. Dieser majestätische Bau ist von außen wie von innen beeindruckend. Heute ist er umringt von zahlreichen Hochhäusern, die größer sind und beherbergt die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Hauptpost. Das Haus des Präsidenten liegt hinter hohen Bäumen und wird von Wachposten beschützt. In diesem prachtvollen Villengebäude residierten früher holländische und danach britische Gouverneure. Das koloniale Erbe dieses Bezirks spiegelt sich ebenfalls in der Church Street und der York Street wieder.
Die Zimtgärten, Cinnamon Gardens, der alte britische Kolonialbezirk, liegt südlich des Fort. Tatsächlich wuchsen hier während der Kolonialzeit Zimtbäume, die jedoch nach und nach durch die weitläufigen vornehmen Villengrundstücke verdrängt wurden. Hingegen ist in diesem Viertel der Vihara Mara Devi Park das grüne Prunkstück. Ihm gegenüber, in nördlicher Richtung, steht mit einer auffallenden weißen Kuppel, das prächtige Rathaus. Das im Süden gelegene und im Jahre 1877 als erstes öffentliche Museum Sri Lankas eröffnete National Museum wird von einem beeindruckenden Bau beherbergt. In diesem Museum können berühmte Sammlungen von Kunstgegenständen und Antiquitäten besichtigt werden, welche dem Besucher über die Kultur und Geschichte Sri Lankas Auskunft geben.
Ebenso beeindruckend ist die hier befindliche Bibliothek mit einigen sehr wertvollen und seltenen Exemplaren. Zu diesen zählen auch die auf Palmenblättern antiken Manuskripte. Für die jüngeren Besucher ist die im ersten Stock gelegene Abteilung mit Puppen äußerst interessant und sehenswert. Ebenfalls im gleichen Gebäude befindet sich das National Museum of Natural History. Hier kann sich der Besucher anhand von ausgestopften Exemplaren eine Übersicht über die auf Sri Lanka lebenden Vögel und Tiere verschaffen. Auch wird hier der aktive Umweltschutz, Geologie, Fossilien und angewandte Botanik anhand von Exponaten vorgestellt und erläutert. Sehenswert für den Urlauber in Colombo ist auch das Parliament Building, welches den heutigen Regierungssitz beherbergt. In gelungener Weise vereinigt dieses Gebäude moderne Architektur mit dem traditionellen Baustil von Sri Lanka.
Das Old Parliament Building wurde im viktorianischen Stil von den Briten erbaut und ist heute der Sitz des Presidential Secretariat, welches eine Verwaltungsfunktion erfüllt.
Unbedingt sollte man während einem Urlaub in Colombo das Gramodaya Folk Arts Centre besuchen. Es ist das Zentrum für traditionelle Kunst. Zahlreiche Läden bieten aus verschiedensten Handwerksrichtungen ihre Erzeugnisse an. Zahlreiche Produkte aus der ceylonesischen Kunst, wie Seide und Leder, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Web- und Flechtarbeiten und Tonwaren werden hier angeboten. Neben den vielen Kunsthandwerksläden hat man hier in einem Herbal Health Drink Shop die Möglichkeit verschiedene Gesundheitstrinks auszuprobieren. Anschließend lädt ein Aquarium mit tropischen Fischen zu einem entspannten Rundgang ein.
Eine Besichtigung ist auch das wunderschöne The Dutch Period Museum wert. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde von den Holländern in ihrem traditionellen Stadthausstil erbaut.
Das Leben in dieser Zeit veranschaulichen viele Ausstellungsstücke wie Münzen, Waffen, Porzellan, Gemälde und Möbel. Ebenfalls aus dieser Zeit und von den Holländern erbaut stammt die Wolfendhahl Kirche. Hauptsächlich tamilischen und moslemischen Ladenbesitzer haben sich in dem Händlerbezirk Pettah angesiedelt. Trotz vorkommendem unübersichtlich und hektisch Wirken während der Hauptgeschäftszeit erkennt man doch eine gewisse Ordnung. Wie auf Achsen aufgeteilt werden hier vorrangig Textilien, daneben Juwelen, Eisenwaren und Gewürze, Lebensmittel, Obst und Gemüse angeboten. Einen ganz besonderen Anreiz zur Besichtigung sind die hier erbauten exotischen Hindu Tempel und Moscheen. Hier sticht ganz besonders die Ul-Afar-Juma Moschee heraus, welche aus Backsteinen errichtet wurde. Das Galle Face Green bietet nach einer anstrengenden Stadtrundfahrt eine gute Gelegenheit, um sich zu erholen und auszuruhen. Es ist ein großer Platz, auf dem sich auch gerne die Einheimischen aufhalten.
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 16.06.2010; 17:56:49 Uhr











