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Das goldene Tor von Kiew
Wer in die Ukraine reist, der betritt Osteuropa. Denn die Ukraine ist dort ein Staat. Der Staat ist umringt von den bekannten Ländern wie Russland, Weißrussland, Polen und Rumänien. Auch das schwarze Meer grenzt direkt an die Ukraine.
Die Ukraine ist ein komplett unabhängiger Staat und auf die Gesamtfläche des Landes gesehen, die 603 700 km² beträgt, auch das zweitgrößte Land in ganz Europa. Die Hauptstadt des Landes ist Kiew, die mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten viele Touristen anlockt, die dann noch zu den fast 46 000 000 Millionen Einwohnern hinzukommen.
Für Urlauber und Touristen hat die Ukraine viel zu bieten. Es ist ein Land, welches durchschnittlich die Temperaturen von Deutschland hat. Im Juli herrschen dort circa 24 °C und es ist ein angenehmes Klima. Für Urlauber und Touristen also optimale Bedingungen um das Land und deren Umgebung näher kennen zu lernen. Auch die dort beheimatete Flora ist für viele sehenswert. Fehlen darf aber in keinem Fall eine Besichtigung des goldenen Tores in Kiew.
Bei dem goldenen Tor handelt es sich um das Wartzeichen von Kiew. Es soll ein Symbol sein für das Entstehen des ersten slawischen Staates. Es besteht bereits seit dem 11. Jahrhundert und wurde von Fürst Jaroslaw Mudryj gebaut. In diesem Jahrhundert sind viele denkwürdige Sehenswürdigkeiten in Kiew entstanden, die bis heute auch noch zu betrachten sind. Das goldene Tor aber ist die Einfahrt in die Stadt selbst. Es ist sehr majestätisch und vor allem eindrucksvoll. Zwar existieren in Kiew noch andere ähnliche Bauten, dass goldene Tor allerdings, kann man in keinem Fall verfehlen. Alle anderen Bauten sind wesentlich kleiner als dieses Tor. Das goldene Tor hat eine Höhe von zwölf Metern und ist ganze 7 Meter breit. Touristen werden von diesem Gebäude erst einmal, bildlich, erschlagen durch seine prächtige Erscheinung.
Urlaub und Reisen in die Ukraine
Der Name des Tores soll entstanden sein durch die wunderschöne Mariä Verkündungskirche, die direkt hinter dem Tor liegt. Diese Kirche ist teilweise vergoldet, vor allem in der Kuppel. Dadurch soll das goldene Tor seinen Namen bekommen haben. Dieses Bauwerk hat allerdings in allen Jahrhunderten auch schon viel mitmachen müssen. Im 13. Jahrhundert wurde es sogar teilweise zerstört.
Das kam durch die grausamen Überfälle, welche von den Mongolen und den Tataren auf Kiew ausgeübt wurden. Trotz dieser Zerstörungen diente das Tor, oder das, was von ihm noch übrig war, auch weiterhin als Einfahrt in die Stadt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte dieses auch ohne Problem weiter beibehalten werden. Ein Jahrhundert später allerdings waren nur noch wenige Trümmer übrig, die die Reste des einst so prachtvollen Tores zeigten. Da das Tor aber eine Hauptattraktion in der Ukraine und genauer in Kiew ist und war, wurde von behördlicher Seite beschlossen, das komplette Tor wieder in seiner ursprünglichen Schönheit, aufzubauen. Pünktlich zum 1500 jährigen Jubiläum der Stadt Kiew, konnte das Tor im Jahr 1982 wieder die Besucher in die Stadt Kiew führen.
Heute gibt es, außer dem Tor selbst, auch noch ein Museum mit dem Namen goldenes Tor, in dem die Touristen sich über die gesamte Geschichte des Tores informieren können. Es ist komplett dem eindrucksvollen Denkmal Kiews gewidmet. Selbst eine U- Bahnstation wurde nach diesem Denkmal benannt. Daran sieht man, wie viel Bedeutung das goldene Tor für die Bewohner Kiews hat.
Wer als Tourist einmal vor dem Tor steht, wird die Menschen der Ukraine verstehen können. Auf den ersten Blick hat die Front des Tores eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Burgen der früheren Jahrhunderte. Es erstreckt sich in einer Art Terrassenform über drei Ebenen. Die obere Ebene endet mit vielen kleinen romanischen Bögen und Fenstern. Auch ein Gitter ist am Tor angebracht, welches früher den Menschen, den Einlass in die Stadt verwehren konnte. Am goldenen Tor der Stadt Kiew kommen die Touristen auf keinen Fall vorbei, und sie sollten sich auch die Zeit nehmen sich genau über dieses Denkmal zu informieren. Es ist eine Sehenswürdigkeit, mit einer historischen Geschichte, die man nicht alle Tage irgendwo zu sehen bekommt.
Als Landessprache wird in der Ukraine auch vorwiegend ukrainisch gesprochen. Allerdings sprechen auch rund 75% der Bürger Russisch als zweite Sprache. In einigen Regionen der Ukraine wird auch noch die polnische Sprache beherrscht. Touristen sollten sich also in jedem Fall ein Wörterbuch anschaffen, um sich auch verständigen zu können. Allerdings wird in den großen Städten des Landes, wie zum Beispiel Kiew, auch Englisch gesprochen. Dieses zwar nur gebrochen, aber zur Verständigung untereinander sollte es in jedem Fall reichen. Schließlich möchte man ja als Tourist und Besucher dieses Landes auch die Sehenswürdigkeiten und Denkmäler besuchen, damit man zu Hause auch wunderschöne und vor allem bleibende Erinnerungen an diese schöne Zeit hat.
Ein Urlaub in die Ukraine kann in jedem Fall ein unvergessliches Erlebnis werden. Den Eindruck, den das goldene Tor der Stadt Kiew auf einen Touristen hinterlässt, wird nicht so schnell in Vergessenheit gelangen. Schöne Fotografien werden bestimmt als Erinnerung mit nach Hause genommen.
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 13.06.2010; 13:42:44 Uhr











